Warenwirtschaft · Inventur · Bestellwesen
Warenwirtschaft für die Gastronomie – Bestand, Inventur, Bestellungen am Handy
Warenwirtschaft in der Gastronomie heißt: Das Team erfasst Lieferungen, Abgänge und Inventur-Zählungen am eigenen Handy, und der Bestand rechnet nur mit Buchungen, die die Leitung freigegeben hat. Aus dem Verbrauch entsteht ein Bestellvorschlag, daraus je Lieferant eine fertige Bestellung samt Mail — MHD-Chargen laufen beim Wareneingang automatisch mit.
Lieferungen, Verlust und Zählungen erfasst das Team am eigenen Handy; die Leitung gibt frei, bestellt je Lieferant mit einer Mail nach und sieht die Wareneinsatz-Quote im Finanz-Cockpit. Für kleine Gastro-Betriebe in Österreich und Deutschland.
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Der Bestand am Handy — und was ihn verändert
Drei Wege verändern den Bestand, und alle drei laufen über dasselbe Handy, das ohnehin in der Hosentasche steckt. Gerechnet wird dabei nur mit Buchungen, die die Leitung freigegeben hat — dazu gleich mehr.
Zugänge aus Lieferungen
Die Lieferung wird beim Wareneingang am Handy gebucht — Artikel, Menge, MHD. Mit der Freigabe der Leitung entsteht der Zugang im Bestand, die MHD-Charge gleich mit.
Abgänge aus dem Betrieb
Was den Betrieb verlässt, wird als Abgang erfasst — Verlust immer mit Grund und Menge, damit nachvollziehbar bleibt, was wohin verschwunden ist, statt still im Bestand zu fehlen.
Inventur-Zählungen
Gezählt wird am Handy, Artikel für Artikel. Eine Zählung setzt den Bestand auf den gezählten Wert — Differenzen zum Soll werden sichtbar, statt sich über Monate aufzusummieren.

Vier Augen, bevor eine Zahl in den Bestand darf
Buchungen und Zählungen des Teams landen zuerst als »wartet« und wirken erst, wenn die Leitung sie freigibt. Ein vertippter Karton mit 100 statt 10 Stück, eine doppelt gebuchte Lieferung, eine Zählung am falschen Artikel — all das fällt in der Freigabe auf, bevor es den Bestand verfälscht.
- Die Regel sitzt in der Datenbank, nicht nur in der Oberfläche — ein Umweg an der App vorbei ändert daran nichts
- Die Leitung sieht Person, Zeitpunkt und Menge jeder wartenden Buchung
- Tippfehler und Schwund werden sichtbar, solange sie noch korrigierbar sind
Warum das den Unterschied macht
Ein Bestand, dem man trauen kann, ist der ganze Zweck einer Warenwirtschaft. Wo jede Eingabe sofort gilt, rechnet ein einziger Tippfehler wochenlang mit — hier prüft ein zweites Paar Augen, bevor gerechnet wird. Die Freigabe selbst ist ein Antippen im Freigabe-Center, kein Papierprozess.
MHD im Griff, Beleg gleich mit
MHD & Chargen
Beim Wareneingang entsteht die Charge mit ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum. Entnommen wird nach »zuerst ablaufend, zuerst raus« — und Verlust wird immer mit Grund und Menge gebucht, nie als stille Korrektur.
Lieferschein abfotografiert, Beleg abgelegt
Beim Wareneingang wird Lieferschein oder Rechnung mit dem Handy abfotografiert. Das Foto landet in der Beleg-Ablage, nach Monat gruppiert — gelöscht wird nie, ein falscher Beleg wird mit Grund storniert und bleibt nachvollziehbar.

Nachbestellen: aus dem Verbrauch, je Lieferant eine Mail
Der Bestellvorschlag entsteht aus dem Verbrauch — was zur Neige geht, steht im Radar. Aus der Auswahl macht Venheim je Standard-Lieferant eine fertige Bestellung, die als Bestell-Mail direkt aus der App geht.
- Bestell-Mail direkt aus der App — die Antwort des Lieferanten geht an die Leitung
- Je Standard-Lieferant eine Bestellung statt einer Sammelliste zum Auseinandersortieren
- Die Lieferung wird beim Eintreffen gegen die Bestellung gebucht — samt MHD und Beleg
Der Vorschlag bleibt ein Vorschlag
Bestellt wird erst, wenn die Leitung die Bestellung prüft und abschickt. Venheim bestellt nie von selbst — es nimmt der Leitung das Zusammensuchen ab, nicht die Entscheidung.
Vom Einkaufspreis zur Wareneinsatz-Quote
Kalkulation über Rezepte
Jeder Artikel trägt seinen Einkaufspreis; über die Rezepte entsteht daraus der Wareneinsatz je Portion. Die Wareneinsatz-Quote steht im Finanz-Cockpit — mit ausgewiesener Daten-Abdeckung: Nur vollständige Kalkulationen zählen, keine geschönten Zahlen.
Kassa gegen Zählung
Die Tagesumsätze der Registrierkasse kommen per CSV-Import herein und werden den Zählungen der App gegenübergestellt. Eine Abweichung fällt im Monat auf — nicht erst, wenn die Steuerberatung nachfragt.
Verkaufs-Modus für Bar, Automat — und den kleinen Laden
Wo einzeln verkauft wird, zählt eine Kachel je Produkt: Ein Tipp zählt den Verkauf, der Preis wird beim Zählen eingefroren — spätere Preisänderungen verfälschen keine alte Statistik. Der Bestand ändert sich erst mit »Behälter leer« und der Freigabe der Leitung.
Derselbe Bestand und derselbe Verkaufs-Modus tragen über die Produkt-Branche »Handel« auch einen kleinen Laden neben der Gastronomie — ein System, ein Bestand, eine Auswertung.
Funkloch im Kühlhaus? Kein Problem.
Stempeln, Temperaturen und Reinigungshaken funktionieren auch ohne Netz: Die App merkt sich den Eintrag mit der Uhrzeit des Antippens und überträgt ihn, sobald wieder Empfang da ist. Alles andere braucht Netz.
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Zum Weiterlesen im Ratgeber
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Häufige Fragen
Wie kommt der Anfangsbestand in die App?
Was passiert bei Schwund?
Braucht das Team eine Schulung?
Funktioniert das mit unserer Registrierkasse?
Was ist im Gratis-Tarif enthalten?
Ist Venheim ein vollwertiges Warenwirtschafts-ERP?
Wie entsteht der Bestellvorschlag?
Trägt das auch einen kleinen Laden neben der Gastronomie?
Warenwirtschaft ohne Zettel und Bauchgefühl
Artikel anlegen, erste Inventur zählen, Team einladen — die erste Lieferung ist noch am selben Tag gebucht, samt Beleg-Foto und MHD-Charge.
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