HACCP · Temperatur · Reinigung · MHD
HACCP-Nachweise digital führen – Temperatur, Reinigung, MHD
Eine HACCP-App ersetzt die Zettel der Eigenkontrolle: Das Team erfasst Temperaturen, Reinigung und MHD am eigenen Handy, jede Eintragung trägt Person und Zeitpunkt, und der Monatsnachweis entsteht als Excel von selbst. Vor der Kontrolle zeigt ein Probelauf über neun Prüfbereiche, was noch fehlt. Bei Venheim ist diese Pflicht-Erfassung dauerhaft kostenlos — auch nach der Testphase.
Temperaturen je Gerät, Reinigungs- und Schichtlisten und MHD-Chargen an einem Ort erfassen. Daraus entsteht der monatliche HACCP-Nachweis als Excel-Datei — auf Wunsch automatisch per Mail. Für kleine Gastro-Betriebe in Österreich und Deutschland.
30 Tage Premium testen — ohne Zahlungsdaten. Danach läuft der Betrieb im Tarif Start gratis weiter, Nachweise bleiben lesbar und exportierbar.
Aus dem Echtbetrieb: über 600 Temperatur-Messungen in den Betrieben, in denen Venheim entstanden ist — die Zahlen live.
Die HACCP-Eigenkontroll-Pflicht
Nach der EU-Verordnung 852/2004 über Lebensmittelhygiene muss jedes Lebensmittelunternehmen ein ständiges Verfahren einrichten, das auf den HACCP-Grundsätzen beruht — Gefahren erkennen, kritische Kontrollpunkte überwachen und die Überwachung dokumentieren. Für einen Gastro-Betrieb heißt das konkret: die Kühlkette belegen, die Reinigung nachweisen und die Haltbarkeit im Blick behalten. Diese Verordnung gilt unmittelbar in Österreich wie in Deutschland. Verlangt wird nicht nur, dass man es tut, sondern dass man es belegen kann.

Die drei Nachweis-Arten in Venheim
1. Temperatur
Je Gerät (Kühlung, Tiefkühlung, Warmhaltung) ein Temperatur-Check. Die Geräteliste ist dynamisch — neue Geräte erscheinen automatisch in Auswertung und Excel. Grenzwert- Vorfälle werden markiert und lassen sich mit einer Maßnahme ergänzen. Der Soll-Bereich wandert zur Messzeit in die Aufzeichnung: Seit Ende August trägt jede Messung ihren Soll-Bereich selbst, deshalb färbt ein später gesenkter Grenzwert die älteren Messungen nicht nachträglich rot. Zeilen aus der Zeit davor bewertet der Nachweis weiterhin nach dem heutigen Grenzwert — und genau das steht auch auf dem Blatt.
2. Reinigung
Reinigungs- und Schichtlisten, die das Team abhakt — mit Person und Zeit am Eintrag, auf Wunsch mit einem Foto der erledigten Aufgabe: Die Leitung sieht dann in der App den gereinigten Abfluss und nicht nur, dass jemand ein Häkchen gesetzt hat. Im Monats-Export steht der Haken mit Person und Zeit, das Bild bleibt am Eintrag. Dazu gibt es eine eigene Seite zum digitalen Reinigungsnachweis.
3. MHD & Chargen
Mindesthaltbarkeit und Chargen führen, Verlust mit Grund und Menge dokumentieren. Beim Wareneingang entsteht die MHD-Charge mit der Freigabe — nach dem Prinzip »zuerst ablaufend, zuerst raus«.

Der Monats-Nachweis — automatisch
Aus Temperaturen, Reinigung und MHD baut Venheim einen monatlichen HACCP-Nachweis als formatierte Excel-Datei. Auf Wunsch geht er am Monatsanfang automatisch per Mail raus. Bei einer Kontrolle liegt der Beleg sofort vor, statt gesucht zu werden.
Damit im Monat überhaupt etwas zusammenkommt, führt die App den Tag: Jede Aufgabe kann ein Zeitfenster und eine verantwortliche Person tragen, was zwischen 06:00 und 10:00 fällig ist, steht am Morgen vorne — und was am frühen Abend noch offen ist, meldet sich von selbst bei der Leitung, statt bis zur Kontrolle still liegen zu bleiben.
- Professionell formatierter Excel-Nachweis (kein Rohdaten-Dump)
- Optional automatischer Monatsversand
- Kontroll-Score und offene Handlungspunkte in der Auswertung
- Offline nachgetragene Einträge stehen als »nachgereicht« am Nachweis
Pflicht-Erfassung bleibt frei — schon im Tarif Start
Temperaturen, Reinigungshaken, MHD und Verlust erfassen und den Nachweis als Excel herunterladen: das geht im Tarif Start für 0 € — und bleibt selbst bei abgelaufenem Abo nutzbar. HACCP ist eine gesetzliche Pflicht; ein Betrieb darf nie daran gehindert werden, seine Dokumentation zu führen. Ab Pro kommen der automatische Monatsversand und die Auswertung mit Kontroll-Score dazu.
Funkloch im Kühlhaus? Kein Problem.
Stempeln, Temperaturen, Reinigungs- und Instandhaltungs-Haken, Inventur-Zählungen und Prüftermine funktionieren auch ohne Netz — und die App lässt sich im Funkloch sogar neu starten. Jeder Eintrag merkt sich die Uhrzeit des Antippens und wird automatisch nachgereicht: Arbeitszeit-Stempel bis zu 3 Tage lang, alle übrigen bis zu 7 Tage. Verworfen wird nichts. Freigaben, Bestellungen, Auswertung und Chat brauchen Verbindung — sie hängen an Daten, die nur der Server im Moment der Entscheidung kennt.

Der Kontrollblick — der Betrieb, so wie ihn eine Kontrolle sähe
Die unangenehme Frage stellt sich immer zum falschen Zeitpunkt: Was fände eine Prüferin heute? Der Kontrollblick beantwortet sie vorher. Er legt neun Prüfbereiche nebeneinander — Temperaturen, Reinigung, behobene Vorfälle, MHD, Fristen, Schulungen, Studio-Prüfungen, Arbeitszeit und Belege —, nennt zu jedem die Rechtsgrundlage für Österreich und Deutschland und schreibt zu jedem Befund den Weg zur Behebung daneben: »Zwei Chargen sind seit fünf Tagen abgelaufen« steht dort nicht allein, sondern mit dem Knopf, der auf die MHD-Seite führt, auf der sie geschlossen werden.
Ein Probelauf, der nichts einträgt
Die Ansicht hat kein einziges Eingabefeld: Sie liest, rechnet und verweist. Wer sie öffnet, verändert am Nachweis nichts — behoben wird auf der Seite, auf der die Aufgabe ohnehin zu Hause ist, damit es keinen zweiten Schreibweg auf Nachweis-Daten gibt.
Was nicht gilt, entfällt
Ein Café ohne Geräte-Park bekommt für fehlende Studio-Prüfungen keinen Abzug: Der Bereich entfällt mit Begründung, und die übrigen Gewichte verteilen sich neu. Ein Wert, der einen Betrieb für etwas herunterzieht, das ihn nichts angeht, wäre keine Einschätzung, sondern Lärm.
Versioniert, mit Stichtag
Kommt ein Prüfbereich dazu, gilt er ab seinem Stichtag — der Juli bleibt bei der Fassung, die im Juli galt. Sonst bekäme ein Monat, der längst bei der Steuerberatung liegt, über Nacht eine andere Note, ohne dass sich im Betrieb etwas geändert hätte.
Was der Wert nicht ist, steht an ihm dran: eine interne Selbsteinschätzung aus den eigenen Aufzeichnungen, kein amtliches Urteil und keine Bestätigung einer Behörde. Dieser Satz steht auf dem Bildschirm und auf jedem Ausdruck — ein Tooltip erscheint auf Papier nie, und genau das Blatt legt der Betrieb bei einer Kontrolle vor.

Die Kontrolle steht in der Tür — du reichst das Tablet, nicht den Ordnerstapel
Mitten im Mittagsgeschäft kommt die Lebensmittelaufsicht. Statt Ordner zu suchen und Zettel zu sortieren, bekommt das Kontrollorgan einen eigenen Nur-Lese-Zugang: ein Link, der genau die Nachweis-Seiten zeigt — Temperaturen, Reinigung, Monatsberichte — und sonst nichts. Kein Passwort-Diktieren, kein Blick in Dienstplan oder Zahlen.
- Nur lesen — die Sperre sitzt in der Datenbank, nicht in der Oberfläche
- Zeitlich begrenzt und jederzeit widerrufbar — der Betrieb behält die Hand darauf
- Lückenlose Historie: Korrekturen tragen Grund und Namen, gelöscht wird nie
Warum das Vertrauen schafft
Eine Dokumentation, die man ohne Vorbereitung herzeigen kann, ist das Gegenteil einer nachträglich frisierten. Genau deshalb sind die Aufzeichnungen in Venheim nur korrigierbar, nie löschbar — was am Tag der Erfassung eingetragen wurde, bleibt nachvollziehbar, samt jeder späteren Änderung.
Dazu gehört auch die unbequeme Angabe: Gespeichert sind zwei Uhren — die des Geräts, zu der gemessen wurde, und die des Servers, zu der die Zeile ankam. Wer im Kühlhaus ohne Netz misst und erst zwei Stunden später wieder Empfang hat, dessen Messung trägt am Nachweis den Vermerk »nachgereicht (+2 h)«. Die Serverzeit setzt die Datenbank, kein Gerät kann sie beeinflussen — und genau danach fragt eine Kontrolle.
Hygieneschulungen mit Fälligkeit statt Zettel im Ordner
Zur Eigenkontrolle gehört der Beleg, dass das Team unterwiesen ist. Der Schulungs-Tracker führt je Person, welche Unterweisung wann stattfand und wann die nächste fällig ist — mit Erinnerung, bevor etwas abläuft, und dem Nachweis-Export für die Kontrolle.
Der Katalog kennt die Rechtsgrundlagen je Land: in Deutschland die Erstbelehrung nach § 43 IfSG (durch das Gesundheitsamt) samt betrieblicher Folgebelehrung und die Hygieneschulung nach § 4 LMHV; in Österreich die Unterweisungspflichten aus LMSVG und § 14 ASchG. Eigene Schulungsarten des Betriebs kommen einfach dazu.
Einarbeitung gleich mit
Wer neu anfängt, lernt die Abläufe in der eingebauten Akademie: Lernkarten und Quiz je Betrieb, mit Punkten und Team-Rangliste. Die Pflicht-Unterweisung dokumentiert der Tracker, das Können trainiert die Akademie — beides im selben Werkzeug.
Der HACCP-Nachweis ist ein Baustein des digitalen Betriebsbuchs — zusammen mit Reinigungsnachweis, Arbeitszeiterfassung und Dienstplan. Zum digitalen Betriebsbuch.
Zum Weiterlesen im Ratgeber
Ein Preis je Standort, Team unbegrenzt
39,90 € Pro·69,90 € Premiumje Standort und Monat. Angezeigte Preise sind Endpreise — als Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG verrechnen wir keine Umsatzsteuer. Tarif Start dauerhaft gratis — mit Dienstplan, Stempeluhr, Chat und der HACCP-Erfassung samt Excel-Download.Einmalig 199,00 € Einrichtung bei monatlicher Zahlung — bei Jahreszahlung entfällt sie. Alle Preise
Häufige Fragen
Wie lange müssen HACCP-Nachweise aufbewahrt werden?
Kann ich vorab prüfen, wie der Betrieb bei einer Kontrolle dasteht?
Ist Venheim eine zertifizierte HACCP-Software?
Muss ich für jedes Kühlgerät einzeln Temperaturen führen?
Warum eine All-in-one-App statt einer reinen HACCP-Insel?
Erkennt die Lebensmittelkontrolle digitale Aufzeichnungen an?
Ist die HACCP-App wirklich kostenlos?
HACCP ohne Zettelwirtschaft
Geräte- und Reinigungslisten sind von Anfang an da und lassen sich umbenennen: Betrieb anlegen, Geräte prüfen, Team einladen — die erste Temperatur ist noch am selben Tag erfasst.
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