Stempeluhr per Handy oder Wand-Tablet · § 26 AZG / § 16 ArbZG
Arbeitszeiterfassung für die Gastronomie – § 26 AZG erfüllen
Eine Stempeluhr-App erfasst Kommen, Gehen und Pausen zur echten Zeit am eigenen Handy — oder am Tablet an der Wand, wenn das Team keines dabeihat. Das erfüllt die laufende Aufzeichnungspflicht in Österreich und Deutschland. Bei Venheim prüft der Server die Nähe zum Betrieb, Korrekturen brauchen Grund und Protokoll, und die Stunden gehen als Datei an die Lohnverrechnung: DATEV-Bewegungsdaten (DE), Rohzeiten-CSV (AT).
Kommen, Gehen und Pause am eigenen Handy — mit Standort-Prüfung. Lückenlos, korrekturfest und mit einem Export, der zur Arbeitszeit-Aufzeichnung passt. Ein Preis je Standort, das Team ist unbegrenzt inklusive.
30 Tage Premium testen — ohne Zahlungsdaten. Danach läuft der Betrieb im Tarif Start gratis weiter, Nachweise bleiben lesbar und exportierbar.
Die Aufzeichnungspflicht in Österreich
§ 26 Arbeitszeitgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Beginn und Ende der Arbeitszeit sowie die Ruhepausen laufend und verlässlich aufzuzeichnen. Der Sinn: Bei einer Kontrolle durch das Arbeitsinspektorat oder im Streit um Überstunden muss belegbar sein, wann tatsächlich gearbeitet wurde. Eine Liste, die am Monatsende aus dem Gedächtnis befüllt wird, erfüllt das nicht — sie ist weder laufend noch verlässlich. Genau in der Gastronomie mit ihren wechselnden Schichten und Aushilfen wird das schnell zum Problem.

Wie die Stempeluhr arbeitet
Stempeln mit Standort-Prüfung
Kommen, Gehen, Pause am eigenen Handy. Der Server prüft die Position gegen den Standort und blockt außerhalb des Radius — gespeichert wird nur der Abstand, keine Koordinaten.
Korrekturfest
Stempel werden nie gelöscht, nur storniert oder korrigiert — mit Pflicht-Grund und Protokoll. Die Original-Zeit bleibt unantastbar.
Pausen und Saldo
Die App paart Kommen und Gehen, warnt bei mehr als sechs Stunden ohne 30 Minuten Pause (§ 11 AZG) und führt je Person eine Monatsübersicht.
Ein Tablet an der Wand statt sechs Handys
Das eigene Telefon bleibt der Normalfall — aber in einer Küche, in der die Handys im Spind liegen, und in Teams, in denen nicht jede Person ein Smartphone mitbringt, scheitert die Aufzeichnung genau daran. Für diese Betriebe hängt ein altes Tablet an der Wand: Beim Kommen tippt man auf die eigene Kachel, gibt die PIN ein und ist nach fünf Sekunden in der Küche. Nach jedem Stempel springt der Bildschirm zurück zur Liste — bliebe der letzte Name stehen, stempelte die nächste Person in der Eile auf ein fremdes Konto, und ein falsch zugeordneter Nachweis ist schlimmer als ein fehlender.
Ehrlich dazugesagt, wie beim GPS: Eine PIN kann man weitergeben. Am ortsfesten Gerät findet außerdem keine Standort-Prüfung statt — und der Stempel behauptet dann auch keine, er hält nur fest, an welchem Gerät er entstanden ist. Wird ein Tablet ausgemustert, wird es gesperrt und nicht gelöscht: Die Stempel der letzten Monate müssen weiter einem Gerät zuzuordnen sein.
Was am Terminal bewusst nicht steht
Auf dem Bildschirm steht die Zahl der Personen, die noch keine PIN haben — nie ihre Namen. Sonst wäre ein Stempel-Terminal ein Personalverzeichnis für jeden, der davor steht. Und die PIN erscheint bei der Einrichtung genau einmal; einen Knopf zum Nachschauen gibt es bewusst nicht.
Die Sprache gehört der Person, nicht dem Gerät: Alle stempeln am selben Tablet und lesen trotzdem in der Sprache, die in ihrem eigenen Profil steht.
Korrigieren, ohne die Spur zu verwischen
Jemand vergisst das Ausstempeln, jemand tippt beim Kommen daneben — das ist kein Ausnahmefall, sondern der Alltag jeder Zeiterfassung. Die Leitung berichtigt den Stempel, muss dafür aber einen Grund tippen; die ursprüngliche Uhrzeit bleibt am Eintrag stehen und ist mit einem Blick zu sehen. Gelöscht wird nichts: Ein falscher Stempel wird storniert, mit Grund, und bleibt sichtbar in der Liste. Wer wann was geändert hat, steht zusätzlich im Protokoll des Betriebs. Genau das ist der Unterschied zur Excel-Zelle, die man überschreibt.
Und ein nachgereichter Stempel sieht nie aus wie ein pünktlicher. Wer im Kühlhaus ohne Empfang antippt, erzeugt einen Eintrag mit zwei Uhren: der echten Zeit des Antippens — die zählt — und der Zeit, zu der der Server die Zeile bekommen hat. Sichtbar wird daraus der Vermerk »Offline übertragen«, in der Ansicht wie im Monatsbericht; ein von der Leitung nachgetragener Dienst trägt entsprechend »Nachtrag«. Wer die Aufzeichnung prüft, sieht also, was live entstanden ist, was aus dem Funkloch nachkam und was jemand von Hand eingesetzt hat.

Was den Stunden-Saldo ehrlich hält
Ein Saldo ist nur so viel wert wie das Soll, gegen das er rechnet. Zwei Dinge, an denen selbstgebaute Stundenlisten fast immer scheitern:
Der Vertrag gilt ab einem Datum
Wochenstunden und Stundensatz stehen nicht als ein Wert da, den man überschreibt, sondern als Verlauf mit Stufen. Stockt ihr eine Aushilfe im September von 10 auf 24 Wochenstunden auf, bleibt der Juli trotzdem Juli: Saldo, Auswertung, CSV und das Monatspaket rechnen jede Woche mit dem Vertrag, der in dieser Woche galt. Vorher hätte eine einzige Änderung im Stammblatt rückwirkend jeden Monat des Jahres umgeschrieben, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre.
Urlaub macht keine Minusstunden
Wer zwei Wochen auf Urlaub war, kam in vielen Systemen mit einem Minus von achtzig Stunden zurück. Urlaub, Krankenstand und Feiertag mindern hier das Wochen-Soll, statt es stehen zu lassen — nach einer Regel, die Plan, Assistent, Ersatzsuche und Auswertung gemeinsam benutzen. Zeitausgleich mindert bewusst nicht: Er baut Plusstunden ab, das ist sein Zweck.
Von der Stempeluhr zur Lohnverrechnung — ohne Abtippen
Die erfassten Zeiten fließen als CSV in den § 26-Export und in den monatlichen Excel-Bericht fürs Monatspaket — je Person Tageszeilen plus Monats-Summe, inklusive ausgetretener Mitarbeiter. Für die Lohnverrechnung in Deutschland gibt es den DATEV-Export: Bewegungsdaten je Person und Tag, mit der Lohnart des Betriebs — die Kanzlei importiert, statt Stundenzettel abzutippen. In Österreich liefert derselbe Weg die Rohzeiten als CSV (Personalnummer, Datum, Beginn, Ende, Pause, Stunden, Fehlzeit); das Import-Mapping stimmt der Betrieb einmal mit seiner Kanzlei ab. Wir schreiben das so genau hin, weil ein »BMD-Export« mehr verspräche, als die Datei einlöst.
- CSV-Export nach § 26 AZG, jederzeit
- Lohnexport: DATEV-Bewegungsdaten (DE) · Rohzeiten-CSV (AT)
- Arbeitszeiten-Blatt im Monatspaket
- Export bleibt frei — auch bei abgelaufenem Abo
In Deutschland
Dieselbe Erfassung dient in Deutschland der Aufzeichnungspflicht nach § 16 Abs. 2 ArbZG — seit BAG 1 ABR 22/21 ist die Arbeitszeit systematisch zu erfassen, elektronisch ist der übliche Weg. Der Gesetzesbezug und die Feiertage hängen am Land der Organisation — die Bedienung bleibt identisch.
Dienstplan und Stempeluhr — ein Datenbestand
Wer plant und stempelt in getrennten Werkzeugen, gleicht am Monatsende von Hand ab. Hier liefert der Dienstplan das Soll und die Stempeluhr das Ist — der Soll-Ist-Vergleich je Person steht ohne Zutun da, und die GPS-geprüften Zeiten sind dieselben, die ins Monatspaket und in den DATEV-Export gehen. Für die Rücksicht aufs Team gilt derselbe Grundsatz wie beim Stempeln: Der Plan zeigt, wer wann arbeitet — nicht, wo jemand ist.
Die Arbeitszeiterfassung ist ein Baustein des digitalen Betriebsbuchs — zusammen mit Dienstplan, HACCP und Steuerpaket. Zum digitalen Betriebsbuch.
Funkloch im Kühlhaus? Kein Problem.
Stempeln, Temperaturen, Reinigungs- und Instandhaltungs-Haken, Inventur-Zählungen und Prüftermine funktionieren auch ohne Netz — und die App lässt sich im Funkloch sogar neu starten. Jeder Eintrag merkt sich die Uhrzeit des Antippens und wird automatisch nachgereicht: Arbeitszeit-Stempel bis zu 3 Tage lang, alle übrigen bis zu 7 Tage. Verworfen wird nichts. Freigaben, Bestellungen, Auswertung und Chat brauchen Verbindung — sie hängen an Daten, die nur der Server im Moment der Entscheidung kennt.
Ein Preis je Standort, Team unbegrenzt
39,90 € Pro·69,90 € Premiumje Standort und Monat. Angezeigte Preise sind Endpreise — als Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG verrechnen wir keine Umsatzsteuer. Tarif Start dauerhaft gratis — mit Dienstplan, Stempeluhr, Chat und der HACCP-Erfassung samt Excel-Download.Einmalig 199,00 € Einrichtung bei monatlicher Zahlung — bei Jahreszahlung entfällt sie. Alle Preise
Häufige Fragen
Reicht eine Excel-Tabelle für § 26 AZG noch aus?
Wie funktioniert die Standort-Prüfung (GPS)?
Wird das Team damit überwacht?
Gilt die Aufzeichnungspflicht auch für Kleinbetriebe und Aushilfen?
Kann man Zeiten nachträglich fälschen?
Gilt das auch in Deutschland?
Braucht das Team eine App aus dem Store?
Was ist mit Leuten, die kein Smartphone dabeihaben?
Wir haben Wochenstunden geändert — stimmen die alten Monate noch?
Erzeugt Urlaub im Saldo Minusstunden?
Arbeitszeit sauber aufzeichnen
Standort-Koordinaten hinterlegen, Team einladen, stempeln lassen. In einer Schicht eingerichtet.
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