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Ware

Einmal zählen. Sechs Ergebnisse.

2 Minuten Lesezeit · Zuletzt aktualisiert am 10.9.2026

Der Unterschied zwischen einer Sammlung von Modulen und einem System ist, dass ein Handgriff mehrere Stellen bedient.

Inventur am Handy: gezählt wird in der Reihenfolge des Weges durchs Lager, der erwartete Bestand steht daneben
Inventur am Handy: gezählt wird in der Reihenfolge des Weges durchs Lager, der erwartete Bestand steht daneben

Beim Wareneingang: ein Foto, sechs Wirkungen.

Beim Wareneingang: ein Foto, sechs Wirkungen.

  • Bestand steigt, die Charge bekommt ihr Ablaufdatum.
  • Wareneinsatz rechnet mit echten Einkaufspreisen — oder sagt, welcher fehlt.
  • Der Beleg liegt sieben Jahre in der Ablage und im Monatspaket der Kanzlei.
  • Ist der KI-Zugang des Betriebs freigegeben, liest dasselbe Foto den Lieferschein als Vorschlag — gebucht wird von Hand.
  • Jede Bewegung ist protokolliert, mit Person und Zeit.

Bei der Inventur: nur noch ein Durchgang.

Zählen im Kühlhaus, im Lager, an der Bar — auch ohne Empfang. Aus „erwartet 14, gezählt 9“ wird nebenbei eine Schwundprüfung. Zählungen des Teams wirken erst nach Freigabe durch die Leitung — das erzwingt ein Datenbank-Trigger.

Die Zählung ist ein Nachweis wie jeder andere. Person, Zeitpunkt, Freigabe durch die Leitung, Storno nur mit Grund — und der Abgleich gegen die Kassenzahlen macht Schwund je Tag sichtbar, statt ihn am Monatsende zu vermuten. Betriebe mit eigener Inventur-Vorlage der Zentrale bekommen ihre Liste aus den App-Beständen vorbefüllt; das ist je Betrieb eingerichtet, kein Standardknopf.

Ware · Fortsetzung

Bestand ist eine Kette, kein Feld. Bestellt wird nie automatisch.

Bestand als Kette: letzte freigegebene Zählung plus jede Buchung danach — mit Person und Zeitpunkt
Bestand als Kette: letzte freigegebene Zählung plus jede Buchung danach — mit Person und Zeitpunkt
Bestellvorschlag aus 56 Tagen Verbrauch, sieben Tage Lieferzeit, vierzehn Tage Zieldeckung
Bestellvorschlag aus 56 Tagen Verbrauch, sieben Tage Lieferzeit, vierzehn Tage Zieldeckung

MHD als Nachweis und Lager zugleich.

Jede Charge läuft über eine Ampel, wird verbraucht oder mit Grund entsorgt, lässt sich nur mit Grund stornieren — und jeder Abgang zieht die älteste Charge zuerst. Nachts prüft die App, ob Chargen und Bestand zusammenpassen.

Vom Vorschlag zur Bestellung in einem Klick.

Je Standard-Lieferant eine versandfertige Geschäftsmail mit Positionen, Menge, Einheit und Artikelnummer. Beim Einbuchen hakt die Leitung Position für Position ab, die Ware bucht sich selbst in den Bestand.

Ehrlich in jeder Zahl.

Ohne Zählung kein Bestellvorschlag. Ohne vollständige Einkaufspreise keine Wareneinsatz-Quote. Ein Datenbank-Ausfall wird nie als leeres Lager gezeigt — darauf hätte die App sonst Korrektur-Buchungen angeboten.

Im Studio ohne Theke gilt derselbe Warenfluss: kein Bar-Verkauf, dafür Getränke- und Snackautomat mit Inventur, MHD, Lieferung und Bestellvorschlag. Kein Barcode-Scan, keine Lot-Rückverfolgung, keine Buchhaltung — das steht hier, damit es niemand erwartet.

Wer das schreibt

Michael Faix führt acht Standorte in Wien und Linz (Gastronomie und Fitness, Stand August 2026) und hat Venheim für den eigenen Betrieb entwickelt — jede Funktion und jeder Ratgeber kommt aus diesem Alltag, nicht aus einer Textredaktion. Mehr über den Hintergrund. Kein Rechtsrat — bei Zweifelsfragen entscheidet die Auskunft von Behörde, Kammer oder Kanzlei.